LiPos von nVision – Erfahrungen und Zuwachs

Bereits seit längerem habe ich einige LiPos von nVision im Einsatz. Konkret handelte es sich um die 3.700er 2S mit 45C Entladerate im Hardcase. Damals fiel die Wahl aus verschiedenen Gründen auf diesen Akku:

nVision 2S 3700 45C HardcaseEin Hardcase ist mir generell sehr wichtig. Dadurch ist der alltägliche Umgang im rauen Offroad-Betrieb doch etwas sicherer und die nicht ganz unempfindlichen Zellen sind besser geschützt. Und da es sich um ein Hardcase im Stick-Pack-Format handelt, sollten die Akkus auch in nahezu allen Fahrzeugen einsetzen lassen.
Die nVision-Akkus werden bei einigen heimischen Händlern angeboten, so daß die Verfügbarkeit recht gut sein sollte.
Mit 45C Entladerate dürfte auch für leistungsstärkere Fahrzeuge ausreichend Strom von den Akkus bereitgestellt werden.
Das Preis-Leistungsverhältnis ist für Hardcase-Akkus durchaus gut. Bei den 3.700ern sogar noch ein wenig besser als bei den 4.500ern aus dem gleichen Hause.

Inzwischen haben meine insgesamt acht LiPos jeweils zwischen 15 und 20 Ladungen durch. Und dabei gab es leider auch schon die ersten Ausfälle:
Bei einem LiPo ist eine Zelle komplett tot.
Ein weiterer hat sich beim Einsatz in meinem Savage XS spürbar erwärmt und dabei so sehr aufgebläht, daß die beiden Gehäusehälften etwa einen halben Zentimeter auseinandergedrückt wurden.
Ob der Regler eventuell zu spät abgeschaltet hat, der Akku im geschlossenen Akkufach einfach überhitzte, oder der Motor einfach mehr Strom zog als der LiPo zu Liefern bereit war kann ich noch nicht genau sagen. Das werde ich bei den kommenden Ausfahrten erst einmal weiter beobachten und überprüfen müssen.
Nach einer kurzen Ruhephase konnte ich das Gehäuse jedenfalls wieder problemlos zusammenclipsen. Gemessen hatte der Akku noch eine Restladung von rund vier Prozent bei nur sehr geringem Zellendrift. Der Akku ließ sich danach auch wieder normal laden und zeigte dabei keine Auffälligkeiten. Ich werde ihn bei Gelegenheit wohl mal unter möglichst kontrollierten Bedingungen einsetzen und leerfahren. Wenn es dabei auch keine Probleme gibt, werde ich ihn wahrscheinlich erst einmal ganz normal weiter verwenden.

Abgesehen von den beiden oben genannten Ausfällen bin ich mit der Leistung der Akkus aber durchaus zufrieden. Bei dem Preis darf auch ruhig einmal einer den Geist aufgeben. In der Gesamtbilanz fahre ich mit den nVision-LiPos trotzdem noch recht günstig.
nVision 2S 5000 45C Hardcase
Vor kurzem sind mir nun auch ein paar neue LiPos von nVision aufgefallen: 5.000er im Hardcase. Diese sollten doch eigentlich hervorragend zu meinem kürzlich erworbenen E-Revo Brushless passen!
Es handelt sich konkret auch wieder um 2S-Lipos mit 45 C Entladerate und 5.000 mAh Kapazität. Im Gegensatz zu den 3.700ern ist das Hardcase der 5.000er nun aber nicht mehr im Stick-Pack-Format mit den abgerundeten nVision 3700 und 5000 HardcaseKanten, sondern eckig. Die 3.700er sind ca. 25 mm hoch, ca. 46 mm breit und ca. 138 mm lang. Die 5.000er sind ca. 25 mm hoch, ca. 47 mm breit und ebenfalls ca. 138 mm lang. Die Maße unterscheiden sich somit nur geringfügig. Die 5.000er sollten daher ebenfalls in fast allen meiner Fahrzeuge nutzbar sein. Je nach Akkuhalter ist nur der Kabelauslass der 5.000er manchmal ein wenig ungünstig.

Auch wenn ich meine Akkus auf die bei mir vorherrschenden Traxxas-Stecker umlöte, so ist es mir trotzdem positiv aufgefallen, daß die 5.000er nun ausschließlich mit Deans-/T-Steckern ausgeliefert werden. Die Tamiya-/Molex-Stecker, die man in der Regel bei den 3.700ern vorfand waren nicht wirklich zeitgemäß.

In diesem Beitrag erwähnte RC-Fahrzeuge, Zubehör- und Tuningteile:
nVision Sport LiPo 2S 3700 (NVO1108)
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nVision Sport LiPo 2S 5000 (NVO1111)
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3 Antworten auf LiPos von nVision – Erfahrungen und Zuwachs

  1. Andre Freitag sagt:

    Hallo,
    ich habe Interesse mir die 5000er zu kaufen. Nun schreibst Du er ist ca. 25 mm dick. In Netz bei Rächer Paradies steht aber 30 mm. Dann würde er nicht passen bei mir.
    Kannst Du bitte mal genau messen, alle 3 Maße ?

    Gruß, Andre

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