Vaterra die Zweite: Twin Hammers

Nachdem mich der Glamis Uno von Vaterra bisher in jeder Hinsicht überzeugt hat, war es natürlich nur noch eine Frage der Zeit, bis auch der viel diskutierte Twin Hammers hier Einzug halten sollte. Und nun ist es soweit. Heute ist mein Twin Hammers hier eingetroffen!

Vaterra Twin HammersDa ich ihn ja bereits direkt bei der Vorstellung auf der Nürnberger Spielwarenmesse ausgiebig begutachten konnte gab es keine großen Überraschungen mehr für mich. Sonst wäre mit vielleicht die doch recht geringen Größe etwas negativ aufgefallen. Ich bin zwar noch immer der Meinung, daß der Twin Hammers auf Basis von 2.2″-Felgen sicher noch attraktiver wäre. Trotzdem geht das mit den 1.9er Felgen und dem daraus resultierenden zierlichen Erscheinungsbild für mich in Ordnung. Damit ist er zwar kein größengerechter Spielpartner für den Hauptkonkurrenten, den Axial Wraith, aber gut.

Qualität und Lieferumfang entsprechen meinen Erfahrungen mit dem Glamis Uno.
Die Verpackung mit der abgeschrägten Kante ist originell und hat Wiedererkennungswert.
Neben dem Twin Hammers selbst fällt gleich als nächstes die 3-Kanal 2.4 GHz Fernbedieung von Spektrum ins Auge. Damit hebt sich Vaterra von einigen Konkurrenten und deren oft billig und entsprechend einfach gehaltenen RTR-Fernbedienungen ab.
Als nächstes darf der LiPo nebst einfachem Balancer-Lader Erwähnung finden. Gerade bei den für 1/10er untypischen Akku-Bauformen, die der Twin Hammers erfordert ist es um so erfreulicher, daß für die sofortige Einsatzmöglichkeit gesorgt ist.
Dann noch ein wenig einfaches Werkzeug und ein paar Batterien für die Fernbedienung. Und zu guterletzt die Anleitungen für die Fernbedienun und den Twin Hammers. Letztere ist sehr hochwertig gedruckt und vergleichsweise aufwendig gebunden.

Der Twin Hammers selbst wirkt bei genauer Betrachtung durchweg recht filigran aufgebaut. Wenn in einem vergleichsweise kleinen Modell (sagte ich schon, daß ich ihn in etwas größer noch besser finden würde?) so viel Technik untergebracht werden soll ist aber klar, daß schon ein gewisser Grad an Mineaturisierung umgesetzt werden muß. Immerhin hat der Twin Hammers neben den üblichen Komponenten eines RC-Cars noch ein Zweiganggetriebe zu bieten, das per Servo über die Fernbedienung geschaltet werden kann. Wie im Internet zu lesen ist, ist das Servo für die Schaltung übrigens einer der kleinen Schwachpunkte der ersten Auslieferung an Twin Hammers. Da die Endpunkte ab Werk nicht sauber eingestellt sind kann es vorkommen, daß das Servo permanent gegen den Anschlag der Schaltung arbeitet und dann durch Überlastung den Dienst quittiert. Die korrekte Einstellung einfach und schnell vorzunehmen und sollte vor dem ersten Fahrtantritt erledigt werden. Abgesehen davon gibt es an der Montage nicht viel auszusetzen. Lediglich im Bereich der Stoßdämpfer ist wohl auch noch etwas Nacharbeit erforderlich, da diese teilweise nicht wirklich vollständig gefüllt zu sein scheinen. Und die Aufkleber sind (wieder) nicht wirklich sorgsam auf den Karosseriepanelen angebracht. Vor allem auf dem Dach sind die Aufkleber nicht sauber in die Vertiefungen gedrückt, was leider im Nachhinein auch nur noch schwer korrigierbar ist.

Aber abgesehen davon erfüllt der Twin Hammers auf den ersten Blick alle meine Erwartungen. Der Twin Hammers stellt für mich durch seinen Aufbau mit Einzelradaufhängung vorne und Starrachse hinten, sowie das Zweiganggetriebe den ersten echten Rock-Racer dar! Auch wenn Axial mit dem Wraith diese Fahrzeugklasse begründet hat, so sehe ich doch im Twin Hammers die erste konsequente Umsetzung dieser Idee.

» Weitere Infos zum Vaterra Twin Hammers

In diesem Beitrag erwähnte RC-Fahrzeuge, Zubehör- und Tuningteile:
Vaterra Twin Hammers (VTR03000)
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