Modellbau-Begriffe: N

Nachlauf Nachspur
negativer Federweg Nennspannung (Akku)
NiCd (Akku) NiMh (Akku)
Novak (Hersteller)

Nachlauf


Nachspur

Die Spur beschreibt generell den von oben betrachteten Winkel der Räder einer Achse zueinander. Eine Nachspur hat man dann, wenn sich die gedachte Verlängerung der Radebenen (in Fahrtrichtung gesehen) hinter der Achse schneiden. Die Räder stehen also in Fahrtrichtung vorne weiter auseinander stehen als hinten. Eine Nachspur führt in der Regel zu einer höheren Agilität der Achse, an der sie eingestellt ist.
Besonders bei Offroadern fährt man daher an der Vorderachse zumeist etwas Nachspur, da sich dadurch das Einlenkverhalten verbessert. Zuviel Nachspur hingegen führt zu unruhigerem Geradeauslauf.
An der Hinterachse würde eine Nachspur-Einstellung zum Ausbrechen des Fahrzeughecks in Kurven führen. Daher wird man hier eher eine Vorspur einstellen.


negativer Federweg

Der negative Federweg (oder auch Ausfederweg) beschreibt das Ausmaß, in dem ein Rad aus der Ruheposition des stehenden Fahrzeuges bei Entlastung nach unten ausfedern kann. Der negative Federweg ist wichtig um während der Fahrt Unebenheiten wie Löcher oder kleine Vertiefungen im Untergrund ausgleichen zu können.
Der negative Federweg wird durch zu hohes Einstellen der Federvorspannung oft vernachlässigt oder sogar komplett eliminiert. Das verschlechtert das Fahrverhalten des Modells dann unter Umständen erheblich.


NiCd (Akku)

NiCd bezeichnet einen Akkutyp. NiCd steht dabei für Nickel und Cadmium, die beiden Hauptbestandteile. Bis Ende des zwanzigsten Jahrhunderts waren NiCd-Akkus eine der führenden und verbreitetsten Technologien für Speicher von elektrischer Energie. Erst mit der Entwicklung der leistungsfähigeren NiMh-Akkus und lithiumbasierten Stromspeicher wurden sie langsam vom Markt verdrängt. Seit dem EU-weiten Verbot der Verwendung des giftigen Cadmiums in Akkus sind sie komplett vom Markt verschwunden.
Durch die für damalige Verhältnisse hohe Energiedichte, die Fähigkeit große Ströme abzugeben, den nur geringen Memoryeffekt, die mechanische Stabilität sowie geringe Temperaturabhängigkeit waren sie lange Zeit auch im Modellbau eines der leistungsfähigsten und daher ein entsprechend verbreitetes Stromspeichersystem.
In sogenannten Stickpacks wurden lange Zeit sechs Sub-C-Zellen zu einem Akkupack mit einer Gesamtspannung von 7,2 V (6 x 1,2 V) zusammengefasst. Später wurden in verschiedenen Akkuformen auch sieben bis acht Zellen kombiniert.


NiMh (Akku)


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