Modellsport-Haftpflichtversicherung

In den letzten Tagen bin ich in einem Modellbauforum mal wieder an verschiedenen Threads über Haftpflichtversicherungen im Modellbau hängen geblieben. Der Tenor läßt sich schnell zusammenfassen:

– Im Bereich RC-Flugmodellbau ist es vom Gesetzgeber her Pflicht eine geeignete Haftpflichversicherung zu haben. Bei RC-Autos und -Booten nicht.

– Bei den normalen Privathaftpflichversicherungen gibt es keine einheitlichen Regelungen, inwieweit durch Fernlenkmodelle verursachte Schäden getragen werden.
Hier gibt es verschiedene Einschränkungen, die greifen können. Beispielsweise wird die Haftung für Bereiche, in denen vom Gesetzgeber eine Versicherung vorgeschrieben ist gerne mal ausgeschlossen. Dies betrifft dann die RC-Piloten. Oder bei Fahrzeugen gibt es Begrenzungen bezüglich der Modellgröße oder der Geschwindigkeiten.

– Selbst wenn man sich von der Haftpflichtversicherung schriftlich geben läßt, daß Modellbau mit abgedeckt ist, muß das noch keine endgültige Sicherheit bedeuten.

– Die Schäden, die durch ein außer Kontrolle geratenes Fernlenkmodell (ganz gleich welcher Gattung) entstehen können sind im schlimmsten Fall unabsehbar.
Man stelle sich nur mal einen mittelgroßen Verkehrsunfall mit Personenschaden auf einer nahegelegenen Bundesstraße vor.

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Erste Erfahrungen mit dem Axial AX10 Ridgecrest

Ich konnte es natürlich kaum erwarten den Axial AX10 Ridgecrest das erste Mal zu fahren. Auch wenn die Zeit etwas knapp war und der Weg zu einem geeigneteren Gelände etwas zu weit, habe ich doch die ersten Kletterversuche in unwegsamem Geröll unternommen.

Generell mach der Ridgecrest schon mal eine sehr ordentliche Figur. Das langsame und kontrollierte Bezwingen verschiedener Hindernisse war für mich eine ganz neue Erfahrung. Und der Spaßfaktor blieb dabei natürlich auch nicht auf der Strecke! 🙂

Jedoch zeigten sich bei diesen ersten Kletterpartien auch die ersten Schwächen. Zum Teil waren mir diese jedoch bereits im Vorfeld bekannt und entsprechende Umbaumaßnahmen sind bereits geplant, aber eben noch nicht durchgeführt.

Axial AX10 Ridgecrest - Leichter Überstand der Karosserie ohne BügelAls erstes fällt auf, daß besonders der vordere Rammbügel, der an der Karosserie montiert ist, gerne zum limitierenden Faktor wird. Immer dann, wenn man eine senkrechte Stufe frontal bewältigen will, stößt man nämlich mit eben diesem Rammbügel an, noch bevor die Räder Kontakt mit dem Hindernis aufnehmen können. Zum Teil fing dieses Problem jedoch bereits während der Ausfahrt an sich selbst zu lösen: Leider hatte ich nicht alle Schrauben kontrolliert und so gingen zwei Schrauben und eine Unterlegscheibe in angeschrägter Paßform verloren. Danach hing der vordere Bügel bereits auf einer Seite lose herunter. Ärgerlich, aber nicht tragisch – soll ja schließlich eh entfernt werden 😉

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Der Weg zu meinem erster Crawler

Seit ich den E-Maxx mit dem Zweigang-Getriebe mit dem kurzen ersten Gang ausgestattet habe, versuche ich immer wieder verschiedenen Fels- und Steilstücken zu erklimmen. Auch wenn die Serienreifen und vor allem die Differentiale weitere Klettererfolge verhindern, hatte ich doch immer wieder meinen Spaß an der Sache. Also lag es nahe, mal ein wenig Ausschau nach einem geeigneten Crawler für den Einstieg zu halten.

Auch wenn mich das aktuelle Modellangebot von Axial direkt angesprochen hat, habe ich mir doch noch ein paar andere Produkte angeschaut. In der Auswahl befanden sich daher der Scout von Maverick (LRP) als sehr günstiges Modell, der Nightcrawler von Losi, der Axial Wraith und der leider schon nicht mehr erhältliche Axial AX10 Scorpion. Dessen Nachfolger, den Axial AX10 Ridgecrest, hatte ich aufgrund der etwas gewöhnungsbedürftigen Optik erst einmal nur am Rande auf meiner Liste.

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Radar-Geschwindigkeitsmessung

So – nun habe ich mal die ersten Versuche in Sachen Geschwindigkeitsmessung hinter mir. Als erstes habe ich einfach mein Garmin-Navigationsgerät auf den Specter 6S und den Rustler geklebt, die Maximalwerte zurückgesetzt und bin ein paar Mal die Straße rauf und runter gefahren. Die gemessenen 64 km/h lagen zwar deutlich unter meinem subjektiven Eindruck (gefühlte 80 km/h), erschienen aber absolut realistisch. Der Specter 6S ist zwar mit einem 17er Ritzel ausgestattet, hat aber mit nur 100 mm Durchmesser relativ kleine Straßenreifen drauf. Außerdem betreibe ich ihn derzeit ja erst mal nur an 4S LiPos.

Der Rustler kam mit dieser Messmethode auf Werte um 52 km/h. Bei einer anderen Gelegenheit fuhren wir mit dem Auto mit einem TomTom-Navi hinter dem Rustler in gleichem Setup hinterher. Die so abgelesenen Werte entsprachen genau meinen ersten Messungen mit dem Garmin Nüvi. Daher gehe ich erst mal davon aus, daß das recht realistisch und auch halbwegs genau ist.

V-Maxx Radar-Geschwindigkeitsmessgerät bei AmazonUm die Sache aber noch deutlich komfortabler zu gestalten, hatte ich schon die Beschaffung eines Radar-Geschwindigkeitsmessgerätes in Erwägung gezogen. Dann könnte man Messungen ohne großen Aufwand auch für mehrere Fahrzeuge vornehmen. Schon kurz vor der Bestellung eines Radar-Geschwindigkeitsmessgerätes, wurde genau am nächsten Tag eine dieser Geschwindigkeitsanzeigen für Autos installiert – direkt hier vor dem Nachbarhaus. Besser konnte es ja nicht kommen! 🙂

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Reifen für den Traxxas Rustler VXL

Traxxas Alias - Traxxas Victory - Proline Dirt Hawg - Traxxas AnacondaIrgendwie bin ich noch immer auf der Suche nach dem passenden Reifen für meinen Traxxas Rustler VXL. Inzwischen habe ich ein paar verschiedene Modelle hier, die ich zum Teil auch schon ausgiebig gefahren bin. Im passenden Format habe ich derzeit neben den Alias-Serienreifen auch die Anaconda und die Victory (jeweils von Traxxas) sowie die Dirt Hawg (von Proline) zur Auswahl. Außerdem hatte ich spaßeshalber auch mal die deutlich größeren Talon-Reifen vom Stampede 4×4 montiert. 😉

Traxxas Rustler VXL mit Traxxas AliasDie ersten harten Einsätze mit dem Rustler VXL brachte ich auf den serienmäßigen Alias-Reifen hinter mich. Hinten mit Noppenprofil und vorne mit Längsrillen sind sie eigentlich eine sehr gute Wahl für den heckgetriebenen und sehr leistungsstarken Rustler (Grip für guten Vortrieb an der angetriebenen Hinterachst und gute Seitenführung zum Lenken durch die Rillen an der Vorderachse).

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E-Maxx: Single-Motor und Dual-Speed

Schon beim Kauf war mir eigentlich klar, daß der E-Maxx wohl ein paar grundlegende Veränderungen erfahren wird. Im ersten Schritt sollte also der Antrieb in zwei wesentlichen Punkten modifiziert werden:

Die beiden 550er Titan Motoren verrichten zwar ihren Dienst recht ordentlich. Trotzdem sollte der E-Maxx den größeren und mir bereits aus dem Summit bekannten 775er Titan bekommen. Was ich gelesen habe soll der 775er doch etwas mehr Drehmoment haben als die beiden kleineren 550er zusammen bieten.

Weiterhin hatte ich vor das optional erhältliche Zweigang-Getriebe, das mir ebenfalls schon aus dem Summit bekannt ist, auch in den E-Maxx einzubauen.

Traxxas E-Maxx 2-Gang-GetriebeDie Sache mit dem Getriebe ist recht einfach und unspektakulär. Das passende Umbauset wird komplett mit Anleitung von Traxxas angeboten. Alle benötigten Teile (inklusive des Schaltservos) sind enthalten und mit der bebilderten Anleitung ist der Einbau kein Problem. Natürlich braucht man noch einen passenden Sender, der einen zusätzlichen Kanal für die Schaltung bietet. Bleibt man da bei Traxxas, kann man den Empfänger beibehalten, denn dieser hat bereits fünf Kanäle.

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